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Elektrische Geräte vor Überspannung schützen

Sicherheit bei Blitzeinschlägen

Elektrische Geräte vor Überspannung schützen

Gut geschützt durch den Sommer

Rund 2 Millionen Mal schlägt in Deutschland pro Jahr der Blitz ein. Und das ist vor allem für empfindliche Geräte der Steuer- und Kommunikationstechnik eine Gefahr, von denen wir in unseren Haushalten ja immer mehr besitzen – Router, Sprachassistenten oder moderne Fernsehgeräte. Denn gerade diese Geräte besitzen oft Komponenten, die empfindlich auf transiente Überspannungen reagieren, wie sie durch einen Blitzeinschlag verursacht werden können. Die Folge: Defekte, Funkenschlag oder im schlimmsten Fall sogar ein Brand. Solche Schäden passieren allein im Deutschland etwa 450.000 Mal im Jahr.

Vielfältige Ursachen

Dafür muss der Blitz nicht einmal direkt einschlagen. Auch Blitzeinschläge in ein bis zwei Kilometern Entfernung können durch induktive Einkopplungen in die Versorgungsleitungen zu Überspannungen in einer elektrischen Anlage im Wohngebäude führen. Auch die Schaltungen des Netzversorgers (SEMP = Switching Electromagnetic Pulse) können solche transienten Überspannungen hervorrufen.

Professioneller Schutz

Als Profi wissen Sie: Mit dem äußeren Blitzschutz und der Erdung der ins Haus führenden Leitungen wird das Risiko von Überspannungsschäden an elektrischen Geräten bereits konstruktiv reduziert. Allerdings: Die Stromleitung, die ebenfalls ins Haus führt und bereits selbst unter Spannung steht, kann ja nicht einfach geerdet werden. Denn das würde einen Kurzschluss verursachen und die Netzspannung im Gebäude zusammenbrechen lassen. Hier setzen die die Überspannungsschutzgeräte (SPD = Surge Protective Device) an.

Die Norm DIN VDE 0100-443 schreibt solche Geräte für Neubauten zwingend vor. Doch auch bei Installationen in Bestandsbauten ist der Überspannungsschutz mehr als sinnvoll – sei es als Schutz am Einspeisepunkt, als Schutz der Daten- und Telekommunikationstechnik sowie als Endgeräteschutz. Die Argumente für Ihre Kunden liegen auf der Hand: Mehr Sicherheit bei vergleichsweise einfacher Montage – und damit einen optimalen Schutz in Gebäudeinstallationen mit einem hohen Vernetzungsgrad bei gleichzeitig geringer Spannungsfestigkeit der Geräte.

Tipp: Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen zum Überspannungsschutz sowie eine praktische Auswahlhilfe.