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Aktuelle Lage im Elektrofachhandwerk

Mit Sonepar raus aus der Krise

Corona und die wirtschaftlichen Folgen

Die aktuelle Lage im Elektrofachhandwerk

Natürlich hat die Corona-Pandemie auch die elektrohandwerklichen Innungsbetriebe stark getroffen, allerdings in Summe etwas geringer als die Betriebe anderer Branchen. Das ist – stark zusammengefasst – das Ergebnis einer Sonder-Konjunkturumfrage vom ZVEH unter 18.270 Betrieben in Deutschland.

Demnach verzeichneten rund 58% der Firmen Umsatzrückgänge von durchschnittlich 44 Prozent. Der Rest der befragten Betriebe (rund 41%) spürte noch keine Auswirkungen, da viele noch Auftragspolster abzuarbeiten hatten. Die Umfrage fand nämlich zu einem recht frühen Zeitpunkt der Krise (Ende März) statt. Weiterer Faktor: Etliche Aufträge konnten trotz behördlicher Auflagen weiterhin ausgeführt werden. Insofern war das Elektrofachhandwerk weniger stark betroffen als andere Branchen.

Nur wenig Hilfe in Anspruch genommen

Entsprechend gering waren die Maßnahmen, die Betriebe zur Abfederung der Krise ergriffen: Nur 24,7% veranlassten Arbeitszeitverkürzungen wie Kurzarbeit oder Urlaubs- und Überstundenabbau. 10,3% der Betriebe, die Maßnahmen ergriffen, mussten Mitarbeiter entlassen. Auch staatliche Hilfen wurden nur zurückhaltend in Anspruch genommen, nämlich von 21,7%.

Die Preise indes blieben nach Rückmeldung der Fachhandwerksbetriebe in den meisten Bereichen stabil. Allerdings: Etwa ein Drittel der befragten Unternehmen hatte Probleme bei der Beschaffung, insbesondere von Produkten aus den Bereichen Licht und Beleuchtung, Gebäudeautomation sowie Erneuerbare Energien und Elektrogeräte. Der Grund: Viele Hersteller aus Fernost sowie aus Italien mussten ihre Lieferungen reduzieren oder einstellen. Gerade vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wichtig es ist, auf Qualität zu setzen: Sonepar-Kunden konnten sich praktisch während der gesamten Krise auf nahezu uneingeschränkte Lieferfähigkeit verlassen. Auch bei der Verfügbarkeit gab es im breiten Sonepar-Sortiment praktisch keine Einschränkungen.

Der Blick in die Zukunft war in der Umfrage verständlicherweise getrübt: Der Geschäftsklimaindex hatte ein paar Wochen zuvor noch bei 88,2 Punkten gelegen und war nun auf 55,6 Punkte abgerauscht. Allerdings: Mitte Mai wurde dieser Punkt der Befragung wiederholt und es zeigten sich bereits deutliche Zeichen der Entspannung – der Geschäftsklimaindex stieg wieder auf 70,1 Punkte.

Wer sich einen kompletten Überblick über die Ergebnisse der Umfrage verschaffen möchte, findet diesen im kürzlich erschienen Jahres Bericht des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke.