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Ernaehrung auf der Baustelle

Ernährung auf der Baustelle

So essen Sie richtig

Sie kennen das bestimmt: Auf der einen Seite arbeitet man mit körperlichem Einsatz auf der Baustelle und benötigt viel Energie, auf der anderen Seite macht zu viel Essen wiederum träge! Was ist also ein gesunder Mittelweg?

Wir haben für Sie die besten Tipps für eine ausgewogene Ernährung auf der Baustelle zusammengestellt:

Essen ist (k)eine Altersfrage

Forscher haben herausgefunden, dass sich der Bedarf und die Verwertung von Nährstoffen je nach Lebensalter unterscheidet. Kann man bis Mitte 30 quasi noch vertilgen, was man will, weil der Körper viel Energie verbrennt und somit auch Fastfood verzeiht, sieht das ab 40 schon anders aus. Jetzt machen sich Zucker und Kohlenhydrate direkt am Bauch und auf den Hüften bemerkbar. Der der Stoffwechsel verlangsamt sich und verbraucht weniger Kalorien. Ab 50 wird dann zusätzlich der Blick auf die Cholesterinwerte und den Blutdruck wichtig, um Herz-Kreislauf-Problemen vorzubeugen.
Das Fazit daraus: Am besten in jedem Alter sinnvoll und gesund ernähren. Und das ist nicht mal aufwendig. Stattdessen ist eine ausgewogene Ernährung lecker, abwechslungsreich und auch deutlich günstiger als Imbiss oder Dönerbude.

So läuft der Tag rund: Empfehlungen für den Speiseplan

1. Morgens gut frühstücken

Das Frühstück ist die Grundlage für einen guten Tag. Statt Industriebrötchen aus dem Backshop oder Plunderstückchen starten Sie besser mit guten Energielieferanten: Vollkornmüsli mit frischem Obst und Milch oder ein belegtes Vollkornbrot mit Käse, Tomaten und Gurke. Richtig perfekt wird es, wenn Sie schon zum Frühstück einen guten halben Liter Wasser oder ungesüßten Früchtetee trinken.

Denn: Wer beim Arbeiten viel schwitzt, muss auch viel trinken. Der Körper verliert pro Tag zirka 2,5 Liter Wasser sowie wertvolle Mineralien und Spurenelemente. Daher: Mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen. Am besten Mineralwasser und ungesüßte Früchte- und Kräutertees


2. Mittags reichhaltig, aber leicht

Hier lauten die Empfehlungen: 1. Unbedingt Mittagspause machen, auch wenn viel los ist. 2. Reichhaltig, aber nicht zu viel und nicht zu schwer essen, denn sonst werden Sie träge. Daher lautet die Empfehlung: Belegte Vollkornbrote mit Geflügel, Fisch oder Ei, dazu Obst und Gemüse, gerne ein Salat. Das geht immer, auch wenn es mal stressig zugeht. Mögen Sie es mittags lieber warm, achten Sie auch hier auf viel Gemüse. Auf Fritten, fettige Wurst und große Portionen sollten Sie hingegen verzichten.

3. Ein Snack zwischendurch geht immer

Ein konstanter Blutzuckerspiegel tut der Bauchspeicheldrüse gut und erhält die Leistungsfähigkeit den ganzen Tag über. Setzen Sie beim Snack auf Obst, wie beispielsweise magnesiumreiche Bananen, Äpfel, Ananas, Pflaumen, Trauben oder Blaubeeren. Auch Rote Beete, Gurke, Paprika, Karotten, Tomaten, Radieschen und Kohlrabi eignen sich sehr gut als Snack. Und mit einer Handvoll Nüsse oder einem Naturjoghurt mit Körnern nehmen Sie genug Ballaststoffe auf.


4. Abends lecker und in Maßen

Wer abends gerne warm isst, sollte eher leichte Kost bevorzugen, denn gegen Abend nimmt die Aktivität des Stoffwechsels ab. Hier lautet die Regel: eiweißreich und möglichst kohlenhydratarm. Gedünstetes Gemüse ist ideal und lässt sich gut mit magerem Geflügel oder Fisch kombinieren und mit Hülsenfrüchten wie zum Beispiel Bohnen oder Linsen ergänzen.

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