Sicherheit im eigenen Heim
Sicherheit ist eines der Grundbedürfnisse der Menschen. Ein Bedürfnis, das vor allem in der heutigen Zeit in großen Städten und Vorstädten mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Die Einbrüche in Einfamilienhäuser erfolgen zu über 80 % über verglaste Türen oder Fenster. Doch auch von innen drohen dem Eigentum Gefahren, zum Beispiel durch Wasser- oder Brandschäden.
Geländeüberwachung
Garten und Terrasse sind beliebt, um ungesehen zum Haus zu gelangen. Bewegungsmelder, die entweder mit starken Strahlern bei Bewegung das Gelände erleuchten oder direkt mit der Zentraleinheit verbunden sind, erschweren das ungehinderte Eindringen. Unübersichtliche Ecken lassen sich per Videoüberwachung kontrollieren. Auch im Eingangsbereich kann eine Gegensprechanlage mit Videokamera vor unliebsamen Besuchern an der Haustür schützen.
Außenhaut-Überwachung
Die Türen werden mit Kontakten gesichert, die erkennen, wenn die Tür geöffnet und damit der Kontakt unterbrochen wird. Glasbruchsensoren registrieren, wenn die Fensterscheibe eingeschlagen wird. So wird der Einbruch registriert, bevor der Täter im Haus ist. Beide Ereignisse werden an die Zentraleinheit weitergegeben, und entsprechend den vorgenommenen Einstellungen wird alarmiert.
Innenraum-Überwachung
Zur Überwachung der Innenräume können Lichtschranken sowie Bewegungsmelder eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Systeme, die zur Anwendung kommen können. Passiv-Infrarot-Melder reagieren auf Temperaturveränderungen, Ultra-Schall-Bewegungsmelder senden nicht hörbare Schallwellen aus, die durch Bewegungen im Überwachungsfeld Alarm auslösen. Alle genannten Systeme sind wiederum mit der Zentraleinheit vernetzt.
Wassermelder
Es muss nicht immer ein Einbrecher sein – Schäden und Sicherheitsrisiken können durchaus auch durch Fehlfunktionen im Haus entstehen. Wasser-, Gas und Rauchmelder können Leben retten, oder zumindest vor teuren Renovierungsarbeiten schützen.
Steuerung und Scharfschaltung
Die Zentraleinheit einer Alarmanlage ist das Herz des Systems. Hier laufen die Fäden zusammen, und die Alarme werden nach einem programmierten Schema ausgelöst. Die Scharfschalteinrichtung ist ein wichtiges Element der Alarmanlage – sie sollte sicher und einfach zu bedienen sein. Die Scharfschaltung der Anlage kann per Schlüssel oder Zahlencode erfolgen. Eine komfortable Möglichkeit der Inbetriebnahme bietet sich durch den Einsatz von Funktechnologie: Mittels eines Transponders, zum Beispiel in einer Zugangskarte oder einem Schlüsselanhänger, wird die Zutrittsberechtigung per Funk über eine Antenneneinheit an die Zentraleinheit gemeldet.
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